Gelungener Auftritt beim FC Viktoria Jöhlingen

Am Pfingstmontag trat eine buntgemischte Truppe der HSG zum Fußballspiel gegen und mit der ersten Mannschaft des FC Viktoria an. Man einigte sich darauf, zuerst 25 Minuten „HSG gegen FC“ zu spielen und danach die Mannschaften zu losen. Die HSG startete entsprechend topmotiviert mit Junker im Tor, einer Viererkette aus Bertier, Öztürk, Pollmer und Zengerle, der Doppel-6 Reichert und Hofmann, 3 offensiven Mittelfeldspielern namens Arbogast, Trumpf und Dehm sowie Erkert im Sturm. Krauss, Armbruster und Braun wärmten die Ersatzbank. Die taktische Marschrichtung war ebenso simpel, wie sie nach hinten los ging. Über die berüchtigte Abseitsfalle sollten die Angreifer unschädlich gestellt werden, doch sowohl Zengerle als auch dem später als RV agierenden Dehm sollte FC-Torgarant Kurz noch einmal die Abseitsregel erklären, luden sie ihn doch zum 1:0 und 3:0 ein. Neben diesen beiden Geschenken sorgte eine Hereingabe von FC Urgestein Fanz, eben erst auf dem Höhepunkt seiner Karriere angekommen, auf Schwenk, der souverän zum 2:0 einköpfte, für den Rückstand der HSG. Die Angel war also ausgeworfen und die Handballer starteten auch ihrerseits die Offensivbemühungen, die zuvor zwar stattfanden aber nie zwingend waren. Nach dem 1:3 Anschlusstreffer durch einen platzierten Schuss aus ziemlich genau 22 Metern ins lange Eck durch Reichert, stellte Armbruster nach einem beherzten Solo von IV-Gigant Pollmer zum 2:3. Die HSG war am Drücker, auch wenn der FC immer wieder mit langen Bällen in die Spitze sein Glück versuchte und entweder an Pollmer, Junker oder der besagten Abseitsfalle scheiterte. Der souveräne Schiedsrichter Schmiglewski beendete das erste Drittel der Partie allerdings, ohne das noch ein weiteres Tor fallen konnte. In der Pause wurde gelost und anstatt Handball gegen Fußball hieß es nun Team Alex gegen Team Atalay. Die beiden mittlerweile ehemaligen Coaches waren die letzten Jahre maßgebend für die gewachsene Freundschaft zwischen FC und HSG verantwortlich, was der Rahmen dieses Einlagespiels umso schöner machte. Die Mischung der Teams erwies sich als gelungener, als Aperol Spritz mit einem Schuss Maracuja und ist hier noch einmal in Stenogramm zu sehen:

Team Atalay: Junker – Armbruster, Bückert, Pollmer, Trumpf – Friedel, Schumacher – Reichert, Ziegler, Pfaff – Krauss
Bank: Öztürk, Braun, Dehm

Team Alex: Gröger – Arbogast, Sitzler, Graessel, Bertier – Fanz, Kurz, Hofmann, Erkert, Weitzenegger – Zengerle
Bank: Filter, Schwenk

Es entwickelte sich sofort ein offenes Spiel mit ausgeglichenen Spielanteilen und ansehnlichen Torgelegenheiten auf beiden Seiten. Nach starkem Pass von Bertier auf Kurz legte dieser auf Zengerle quer, der den Ball technisch gekonnt per Volley ins Tor beförderte. Es stand – wenn man es so wollte – 4:2 für Team Alex. Die Ehre von Team Atalay war danach angekratzter als die meisten Spieler auf dem Platz es am späten Freitagabend im Festzelt waren. Entsprechend übernahmen die in weiß spielenden das Kommando und nach weiteren Chancen auf beiden Seiten war es eine Kopie des 4:2. Eine schöne Hereingabe von Trumpf auf Pfaff landete der Ball bei Dehm, der überraschenderweise am schnellsten schaltete und zum 4:3 vollendete. Danach war Seitenwechsel und man merkte den FClern die drei Sportfestabende und den HSGlern die ungewohnte Belastung an. Dennoch plätscherte das Spiel genüsslich vor sich her und war für die zahlreich anwesenden Zuschauer attraktiv anzuschauen. Nach einem Vorstoß von Team Atalay entstand ein wildes Gestochere vor dem Tor der in Rot gekleideten und Junker netzte zum 4:4-Ausgleich ein – einem zufriedenstellenden Ergebnis für beide Teams, alle Zuschauer und offenbar auch für Schmiglewski an der Pfeife, der kurze Zeit später abpfiff und seinen Helikopter-Flug rechtzeitig erreichte. Nach dem Abpfiff gab es erfrischende Getränke für alle und wir möchte uns vor allem bei Maik Gehrmann für die Organisation, bei Atalay und Alex fürs Aufstellen der Teams und bei Achim Schmiglewski fürs Pfeifen bedanken! Es war uns allen ein Fest und wir freuen uns, am 18.6. beim FV-Sportfest wieder unser fußballerisches Können zum Besten zu geben.

Tore:
1:0 FC/Team Alex (Kurz)
2:0 FC/Team Alex (Schwenk)
3:0 FC/Team Alex (Kurz)
3:1 HSG/Team Atalay (Reichert)
3:2 HSG/Team Atalay (Armbruster)
-Durchmischen-
4:2 Team Alex (Zengerle)
4:3 Team Atalay (Dehm)
4:4 Team Atalay (Junker)

FC-Coach Alex Schwenk beim taktischen Feinschliff
Perfekte Schusstechnik: Reichert trifft sehenswert aus der Distanz
FC-Urgestein Fanz unaufhaltsam

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