HSG Walzbachtal – SG Kappelwindeck/Steinbach 30:28 (10:13)

Samstagmittag, strahlender Sonnenschein, volle Halle – die Bühne war bereitet für den ganz großen Moment. Die HSG Walzbachtal hatte es selbst in der Hand, sich die Krone aufzusetzen. Doch was folgte, war nichts für schwache Nerven.
Der Start? Holprig. Nervös. Ungewohnt fehleranfällig. Vor beeindruckender Kulisse wollte zunächst wenig gelingen, und so lief die HSG früh einem Rückstand hinterher. Die Gäste nutzten die Unsicherheiten konsequent aus und gingen mit einer 13:10-Führung in die Pause. In der Halle wurde es spürbar ruhiger – war die Nervosität am Ende doch zu groß?
Auch nach der Halbzeit zunächst kein sofortiger Umschwung. Die Minuten tickten, der Druck wuchs – und die Zeit lief scheinbar gegen die Gastgeberinnen. Bis zur 37. Minute hielt dieser Zustand an. Dann passierte das, was Meisterteams eben auszeichnet.
Ein Moment, ein Impuls – und plötzlich war sie da, die Entschlossenheit. Die HSG schaltete um. Aus Nervosität wurde Wille, aus Unsicherheit pure Energie. Jeder Ball wurde umkämpft, jede Aktion mit letzter Konsequenz gespielt. Angetrieben von der Halle starteten die Mädels einen furiosen Lauf.
Zehn Minuten, die alles veränderten.
Tor um Tor kämpfte sich die HSG zurück, übernahm die Führung und gab sie nicht mehr her. In der Schlussphase wurde es noch einmal eng, doch diesmal behielt Walzbachtal die Nerven – und brachte den Vorsprung über die Zeit.
Mit dem Schlusspfiff brachen alle Dämme. 30:28 – Sieg. Meister. Geschichte geschrieben.
Mit nur fünf Minuspunkten und der besten Abwehr der Liga ist dieser Titel nicht nur verdient, sondern ein echtes Ausrufezeichen. Eine Saison, die in diesem dramatischen Finale ihren perfekten Höhepunkt fand.
Die offizielle Meisterehrung findet am kommenden Sonntag um 15:30 Uhr statt. Die Mannschaft freut sich auf zahlreiche Unterstützung aus beiden Ortsteilen und Vereinen, um diesen Erfolg gemeinsam zu feiern.
Ein riesiges Dankeschön geht an alle Zuschauer, die die Mannschaft die ganze Saison über unterstützt haben – ihr habt den Unterschied gemacht!
Es spielten: Fenja, Hannah, Emily, Pia, Sophia S., Sophia L., Maya, Marlena, Greta, Julie, Ela, Runa, Laura, Luisa, Noemi, Sara





















