Herren II: Punkt gewonnen oder Punkt verloren?

TSV Rintheim II – HSG Walzbachtal II 23:23 (11:11)

Nachdem man in der vergangenen Woche klar und deutlich gegen die Post Südstadt Karlsruhe verloren hatte, wollte die Mannschaft eine Reaktion zeigen – und diese war auf dem Spielfeld deutlich zu sehen. Weder die Gastgeber aus Rintheim noch das Team von Coach Grether und Coach Rückert konnten sich entscheidend absetzen, sodass die Partie bis zum Abpfiff spannend blieb.

Das erste Tor für die HSG erzielte Fischer in der 2. Minute. Bereits in den Anfangsminuten zeigte sich die hohe Intensität und Aggressivität auf der Platte, was sich in zwei frühen gelben Karten für die HSG widerspiegelte. Nach zwölf Minuten gelang es der Heimmannschaft erstmals, sich mit 6:3 abzusetzen. Doch die HSG zeigte sich unbeeindruckt, kämpfte sich zurück ins Spiel und glich in der 21. Minute durch Lindner zum 7:7 aus. Eine starke Abwehrleistung beider Teams prägte die Partie, dennoch blieben viele Chancen ungenutzt. So ging es mit einem leistungsgerechten 11:11 in die Halbzeitpause.

Nach dem Wiederanpfiff übernahm Lindner dreimal in Folge Verantwortung und konnte die HSG immer wieder in Führung bringen. In der 35. Minute stand es 12:14 zugunsten der Reserve. Allerdings gelang es nicht, diesen Vorsprung weiter auszubauen, sodass die Gastgeber in der 45. Minute erneut in Führung gingen (16:15). In der 52. Minute konnte sich Rintheim sogar auf 19:16 absetzen. Diese Drei-Tore-Führung hielt jedoch nur bis zur 55. Minute, ehe sich die HSG eindrucksvoll zurückmeldete und die Partie wieder offen gestaltete. In der 59. Minute traf Takacs schließlich zum verdienten Ausgleich – 23:23. Nachdem man den letzten Angriff der Gastgeber erfolgreich verteidigt hatte, blieb in den verbleibenden 30 Sekunden leider die Chance ungenutzt, die zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen.

Dennoch zeigte die HSG eine starke Leistung und bewies, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Mit diesem Auftritt kann das Team selbstbewusst in die kommende Partie gehen – denn das Ziel ist klar: der Klassenerhalt.

Für die HSG spielten:
Weinbrecht und Wolf (Tor), Lindner (5), Brecic (4), Kinsch (3), Reichert (2), Fischer (2), Takacs (2), Herbst (2), Albrecht (2), Horn (1), Thurn (1), Bertier, Krivokuca, Langbein

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