SG Eggenstein-Leopoldshafen – HSG Walzbachtal: 27:27 (18:16)

Das Duell in Eggenstein versprach schon im Vorfeld reichlich Brisanz. Ein Gegner auf Augenhöhe, eine offene Rechnung aus der vergangenen Saison und zwei hochmotivierte Teams, die wichtige Punkte holen wollten. Doch die erste Halbzeit verlief für die Damen der HSG anders als geplant. Der Mannschaft gelang es zunächst kaum, richtig ins Spiel zu finden. In der Abwehr fehlte der Zugriff, im Angriff lief der Ball zwar flüssig, aber die Chancenverwertung blieb aus. Die Gastgeberinnen nutzten diese Phase konsequent und setzten sich immer wieder mit zwei bis drei Toren ab. Zwar blieb die HSG dran, doch wirklich strukturiert wirkten die Aktionen selten. Mit einem 18:16 Rückstand ging es in die Pause.
Nach dem Wiederanpfiff zeigte die HSG ein völlig anderes Gesicht. Die Abwehr arbeitete deutlich kompakter und zwang die Eggensteinerinnen zu Fehlern. Im Angriff trat vor allem Habel besonders hervor, traf sicher vom Siebenmeterpunkt und verwandelte ihre Würfe von außen mit hoher Präzision. Schritt für Schritt kämpften sich die Walzbachtalerinnen heran und mit jeder gelungenen Aktion wuchs das Selbstvertrauen. In der 58. Minute ging die HSG Walzbachtal dann zum ersten Mal in die Führung. Die Aufholjagd hatte Wirkung gezeigt. Kurz vor Schluss erhielt Eggenstein jedoch noch einen Siebenmeter und glich zum 27:27 aus.
Am Ende stand ein Unentschieden auf der Anzeigetafel. Trotz verpasstem Sieg konnten die Damen der HSG einen wichtigen Punkt aus einem hart umkämpften Spiel mitnehmen.
Glückwunsch Mädels!
Es spielten: Block und Rössler (beide im Tor), Habel (13), Schmitt (4), Flentje (3), Braun (2), Keller (2), Huth (1), Lindner (1), Müller (1), Harm, Heer, Hindenlang, Nemati
